Das Berufsvorbereitungsjahr

Welche Aufgabe hat das Berufsvorbereitungsjahr?
Das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) bereitet Schülerinnen und Schüler, die die Vollzeitschulpflicht (9 Schuljahre) erfüllt haben, auf eine Berufsausbildung vor. Dazu werden fachliche und allgemeine Lerninhalte unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen einer beruflichen Tätigkeit vermittelt.

Wer kann in das BVJ aufgenommen werden?
Alle Schülerinnen und Schüler, die schulpflichtig sind und keinen Schulabschluss erworben haben, werden in das BVJ aufgenommen.

Wie gestaltet sich die Ausbildung?
Unterricht findet im berufsübergreifenden Lernbereich (z.B. in den Fächern Deutsch, Sozialkunde, Mathematik, Informatik) und im berufsbereichsbezogenen Lernbereich statt. Der inhaltliche Schwerpunkt des BVJ ist die Fachpraxis. Die Schülerinnen und Schüler werden in zwei Berufsbereiche (z. B. Holztechnik, Metalltechnik, Ernährung und Hauswirtschaft) eingeführt. Über die konkreten Berufsbereiche am jeweiligen Schulstandort kann man sich auf der Homepage der Schule informieren. Im Rahmen des einjährigen Bildungsganges wird ein mehrwöchiges Betriebspraktikum durchgeführt. Darüber hinaus kann auch Stütz- und Förderunterricht vorgehalten werden. Dieser soll Lernrückstände beseitigen und den Förderbedarf der Schülerinnen und Schüler angemessen berücksichtigen. Stützunterricht wird vorwiegend in den Fächern Deutsch, Mathematik und Informatik angeboten.

Welcher Abschluss kann erworben werden?
Die Schülerinnen und Schüler können am Ende des Bildungsganges durch Teilnahme an einem Kolloquium den Hauptschulabschluss erwerben.
Weitere Informationen findet man in der Verordnung über das Berufsvorbereitungsjahr (BVJ-VO).

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