Die Berufsfachschule

Die Berufsfachschule, die eine berufliche Grundbildung und schulische Abschlüsse vermittelt, hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern eine breit angelegte berufliche Grundbildung zu vermitteln, die fachrichtungsbezogen der Vorbereitung auf eine berufliche Ausbildung dient. Sie vermittelt außerdem schulische Abschlüsse.

Es werden folgende Bildungsgänge geführt:

1. Einjährige BFS, die den Hauptschulabschluss ermöglicht,
2. Einjährige BFS, die den Realschulabschluss voraussetzt,
3. Zweijährige BFS, die zum Realschulabschluss führt.

 

 

Die Einjährige Berufsfachschule, die den Hauptschulabschluss ermöglicht, kann in den folgenden Fachrichtungen geführt werden:

1. Wirtschaft,
2. Technik mit berufsfeldbezogenem Schwerpunkt,
3. Hauswirtschaft,
4. Ernährung,
5. Gastronomie.

Aufnahmevoraussetzungen:
In die Schule kann aufgenommen werden, wer nach mindestens neunjährigem Schulbesuch einer allgemein bildenden Schule die Klasse 8 erfolgreich absolviert, eine Berufsfeldentscheidung getroffen hat und schulpflichtig ist.

 

 

Die Einjährige Berufsfachschule, die den Realschulabschluss voraussetzt, kann in der Fachrichtung Sozialpflege geführt werden.

Aufnahmevoraussetzungen:                                                                                   In die Schule kann aufgenommen werden, wer den Realschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand nachweist.

 

 

Die Zweijährige Berufsfachschule, die zum Realschulabschluss führt, kann in der Fachrichtung Sozialpflege geführt werden:

Aufnahmevoraussetzungen:                                                                                  In die Schule kann aufgenommen werden, wer den Hauptschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand nachweist.

 

 

Die Ausbildung an Berufsfachschulen, die zum beruflichen Abschluss führen, soll vertieft fachtheoretische und fachpraktische Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten vermitteln und zur selbständigen Wahrnehmung von Tätigkeiten in den entsprechenden Aufgabenfeldern befähigen. Sie soll gleichzeitig die Allgemeinbildung vertiefen.
Es werden folgende Bildungsgänge geführt:

1. Einjährige BFS, die zu einem beruflichen Abschluss führt,
2. Zwei- und mehrjährige BFS, die zu einem beruflichen Abschluss führt.

 

 

Die Einjährige Berufsfachschule, die zu einem beruflichen Abschluss führt, kann in den folgenden Fachrichtungen geführt werden:

1. Altenpflegehilfe,
2. Heilerziehungshilfe.

Aufnahmevoraussetzungen:
In die BFS Altenpflegehilfe und Heilerziehungshilfe kann aufgenommen werden, wer

1. das 16. Lebensjahr vollendet hat,
2. körperlich, geistig und persönlich für den angestrebten Beruf geeignet ist und
3. den Hauptschulabschluss oder einen gleichwertigen Bildungsstand nachweist.

 

 

Die Zwei- und mehrjährige Berufsfachschule, die zu einem beruflichen Abschluss führt, kann in den folgenden Fachrichtungen geführt werden:

1. Wirtschaftsassistenz - Fremdsprachen und Korrespondenz,
2. Wirtschaftsassistenz - Bürowirtschaft,
3. Wirtschaftsassistenz - Informationsverarbeitung,
4. Touristikassistenz,
5. Biologisch-technische Assistenz,
6. Chemisch-technische Assistenz,
7. Elektrotechnische Assistenz,
8. Physikalisch-technische Assistenz,
9. Technische Assistenz für Informatik,
10. Umweltschutz-technische Assistenz,
11. Gestaltungstechnische Assistenz,
12. Medientechnische Assistenz,
13. Sozialassistenz,
14. Kinderpflege,
15. Hauswirtschaftliche Assistenz,
16. Hauswirtschaft und Familienpflege,
17. Gymnastik.

In der Fachrichtung Gestaltungstechnische Assistenz können die Schwerpunkte Mode/Design, Grafik/Design, Medien/Kommunikation und Screen-Design geführt werden.

Aufnahmevoraussetzungen:                                                                      Bewerberinnen und Bewerber für eine berufliche Erstausbildung dürfen bei Schuljahresbeginn des ersten Ausbildungsjahres das 21. Lebensjahr nicht vollendet haben. Über begründete Ausnahmen entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter.

In die Berufsfachschule - Kinderpflege -, sowie - Hauswirtschaft und Familienpflege - kann aufgenommen werden, wer den Hauptschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand nachweist.


In die Berufsfachschule der übrigen Fachrichtungen kann aufgenommen werden, wer den Realschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand nachweist. Die Aufnahme in die Berufsfachschule - Gestaltungstechnische Assistenz - setzt den Nachweis einer ausreichenden künstlerischen Befähigung voraus.
In die Klasse II der zweijährigen Berufsfachschule - Sozialassistenz - kann aufgenommen werden, wer


1. den Hauptschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand nachweist und
2. a) eine mindestens zweijährige erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung,
b) den erfolgreichen Besuch einer einjährigen Berufsfachschule - Sozialpflege - für Realschulabsolventinnen und Realschulabsolventen,
c) den erfolgreichen Besuch einer zweijährigen Berufsfachschule - Sozialpflege
(Pflegevorschule) oder
d) eine andere gleichwertige Vorbildung nachweist.

 

 

Die Zweijährige Berufsfachschule Kosmetik,

Aufnahmevoraussetzung:                                                                        Hauptschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsstand,

und Medizinische Dokumentationsassistenz,

Aufnahmevoraussetzung:                                                            Realschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsstand,

sowie die Dreijährige Berufsfachschule für Kaufleute für Bürokommunikation, die auf die Abschlussprüfung bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer in dem Ausbildungsberuf „Kauffrau/Kaufmann für Bürokommunikation" vorbereitet,

Aufnahmevoraussetzung:                                                           Hauptschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsstand,

werden auslaufend geführt. Die Entscheidung, für welches Schuljahr letztmalig Schülerinnen und Schüler aufgenommen werden, wird frühestens für das Schuljahr 2006/07 getroffen werden.

 

 

In die Berufsfachschulen für nichtärztliche Heilberufe können Schülerinnen und Schüler nach Maßgabe der Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen des Bundes in den jeweils geltenden Fassungen aufgenommen werden.
Die Ausbildungen dauern 3 Jahre, die des Masseurs und medizinischen Bademeisters/der Masseurin und medizinischen Bademeisterin dauert 2 Jahre sowie des Pharmazeutisch-technischen Assistenten/der Pharmazeutisch-technischen Assistentin 2 ½ Jahre.

Neben der gesundheitlichen Eignung zur Ausübung des jeweiligen Berufes wird eine abgeschlossene Realschulbildung oder eine gleichwertige Ausbildung oder eine nach dem Hauptschulabschluss abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer vorausgesetzt. Die Ausbildung zum Pharmazeutisch-technischen Assistenten erfordert den Realschulabschluss, die zum Masseur und medizinischen Bademeister/zur Masseurin und medizinischen Bademeisterin den Hauptschulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens einjähriger Dauer sowie die Vollendung des 16. Lebensjahres. Eine Mindestaltersgrenze besteht auch für die Zulassung zur Physiotherapeutenausbildung (Vollendung des 17. Lebensjahres). Ausnahmen von den Mindestaltersgrenzen sind möglich.

 

 

Im Verzeichnis der geplanten Bildungsgänge im Schuljahr 2005/2006 finden Sie nähere Angaben zu den Ausbildungsstandorten - Vorbehalt: Die tatsächliche Klassenbildung erfordert Mindestschülerzahlen! - (siehe Broschüre)

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