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Das berufsbildende Schulwesen muss sich den Bedürfnissen der Wirtschaft anpassen. Es ist äußerst vielgestaltig und gliedert sich nach § 9 Schulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt in verschiedene Schulformen.

Der Bildungsweg und die Abschlüsse dieser Schulformen sind in der Verordnung über Berufsbildende Schulen vom 20.07.2004 in der Fassung vom 28.09.2007- siehe Lesefassung (BbS-VO) - und in den Ergänzenden Bestimmungen zur Verordnung über Berufsbildende Schulen vom 14.10.2004 i.d.F. vom 27.04.2006 - siehe Lesefassung (EBBbS-VO) - geregelt. Die Schulformen stellen unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich der Aufnahmebestimmungen; die Ausbildungsdauer ist unterschiedlich lang und umfasst Zeitspannen von 1 bis zu 3 ½ Jahren. Außerdem werden schulische und berufliche Abschlüsse vergeben, die zu unterschiedlichen Berechtigungen führen.

Im berufsbildenden Schulwesen werden in der Regel verschiedene Schulformen an einer Schule zusammengefasst. Aufgrund seiner Vielgestaltigkeit können nicht alle Bildungsgänge in einer berufsbildenden Schule angeboten werden. Die berufsbildenden Schulen der Landkreise und kreisfreien Städte oder die Informationszentren der Arbeitsagenturen informieren über die an den jeweiligen Schulen geführten Bildungsgänge.

Die Regelung der einzelnen Bildungsgänge im berufsbildenden Schulwesen obliegt den Ländern. Im Interesse der Vergleichbarkeit stimmen sich die Länder über Rahmenvereinbarungen, die auf der Ebene der Kultusministerkonferenz erarbeitet werden, miteinander ab. Wer zum Beispiel in Halle eine Fachschule besucht, kann seinen Schulbesuch im Falle eines Wohnortwechsels ohne größere Probleme an einer gleichartigen Fachschule in einem anderen Bundesland fortsetzen. E ine Übersicht von anerkannten Ausbildungsberufen, deren schulische Ausbildung an Berufsschulstandorten in anderen Bundesländern stattfindet, ist unter der Homepage des Sekretariates der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder ( KMK ) in der Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht.

Im Bereich der dualen Ausbildung - also der Ausbildung an den Lernorten Betrieb und Berufsschule - weist das berufsbildende Schulwesen die Besonderheit auf, dass neben den landesrechtlichen auch bundesrechtliche Vorschriften - das Berufsbildungsgesetz (BBiG)/die Handwerksordnung (HwO) - zu beachten sind. Die Bundesregierung erlässt auf der Grundlage des BBiG/HwO für die einzelnen Ausbildungsberufe Ausbildungsregelungen für die betriebliche Ausbildung. Für den Lernort Berufsschule beschließt die Kultusministerkonferenz den mit der entsprechenden Ausbildungsordnung des Bundes nach dem „ Gemeinsamen Ergebnisprotokoll vom ... "von 1972 abgestimmten Rahmenlehrplan für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule.

Sofern von der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) Rahmenlehrpläne für neue und neu geordnete duale Ausbildungsberufe beschlossen und veröffentlich werden, werden sie für Sachsen-Anhalt für das auf den Zeitpunkt des KMK-Beschlusses folgende Schuljahr generell für verbindlich erklärt.

Die derzeit bereits gültigen KMK-Rahmenlehrpläne können der Homepage der Kultusministerkonferenz entnommen werden.

Die betrieblichen Ausbildungsrahmenpläne und die schulischen Rahmenlehrpläne werden miteinander abgestimmt - auch im Sinne einer engen örtlichen Kooperation zwischen den Betrieben, der Wirtschaft und den jeweils zuständigen berufsbildenden Schulen.

Die Schulformen mit ihren Fachrichtungen unterscheiden sich in ihren Zugangsmöglichkeiten, in der Ausgestaltung der Bildungswege und in ihren Abschlüssen voneinander.

Sie finden auf den nächsten Seiten Informationen über berufsbildende Schulen in Sachsen-Anhalt:

Berufsschule

Berufsgrundbildungsjahr

Berufsvorbereitungsjahr

Berufsfachschule

Fachoberschule

Fachgymnasium

Fachschule

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Für die Inhalte verantwortlich: Ministerium für Bildung, Referat 22

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